Dienstag, 3. Dezember 2013

Loslassen kostet weniger Kraft als Festhalten, dennoch ist es schwerer.

Mein Herz zerbricht in 1000 Stücke.
Wenigstens war das Schicksal auf meiner Seite und mich hat niemand gesehen, als ich auf dem Fahrrad in Tränen ausgebrochen bin.
Mama hat mir gerade nochmal gesagt, dass sie denkt, dass meine Katze sich wohl eine neue Familie gesucht hat. Ich kann damit nicht umgehen. Sie ist das Beste, was mir je passiert ist, mein Ein und Alles, die einzige, die mich so unglaublich geliebt hat.
Wer fängt mich jetzt auf verdammt nochmal?

Mittwoch, 27. November 2013

Was ist zu viel? Wo ist die Grenze?

Ich weiß es nicht, ich weiß es einfach nicht...

Ich kann mir eigentlich schon denken, dass ich mir und meinem Körper momentan zu viel zumute. Aber was ist schon zu viel? Was tut einem gut? Was ist einem wichtiger? Die Dinge zu tun, die einen glücklich machen oder doch besser auf den Körper hören und zu viel Stress vermeiden?

Ich finde einfach keinen Mittelweg. Und meine Sachen, die mir schon Stress bereiten, möchte ich auch nicht aufgeben.
Haha, verkackt.

Donnerstag, 21. November 2013

The only person you should try to be better than, is the person you were yesterday!

Hey :)

Heute war ich spontan bei meiner Schwester und ihrer Familie. Es war echt schön und ich habe auch die Sachen für den Adventskalender für meine beste Freundin gekauft. Morgen wird er dann fertig gemacht:) Falls ihr noch schöne Sprüche kennt, immer her damit!


Warum ich eigentlich schreibe:
Es ist so unglaublich befreiend zu wissen, was ich will, was ich mit mir in meinem Leben anfangen möchte. Es ist die Musik, das, was ich immer schon wollte. Dieser Gedanke festigt sich immer mehr und so wird die Angst davor auch kleiner und kleiner. Ich würde es so gerne schaffen, nur die Theorie ist einfach mein Problem. Ach, ich bin so froh, diesen Gedanken zu haben!






Morgen früh habe ich um 8 Uhr Uni. Gehe ich davor noch joggen?

Dienstag, 19. November 2013

Aufputschmittel yeaaaaah

Irgendwann ist es an der Zeit, da heißt es Augen zu und durch! Also werde ich gleich mal zu Dm fahren oder in die Apotheke und hole mir irgendwas, damit ich bis Februar das alles gut schaffe.
Ob das richtig ist? Keine Ahnung. Aber klar denken kann ich nicht mehr...

Samstag, 16. November 2013

Sonntag, 10. November 2013

Eine Umarmung wäre jetzt nicht schlecht

Salut :) :*

Umarmungen sind überlebenswichtig, Umarmungen sind die beste Medizin. Die kurze, schnelle, verpflichtete Berührung- Nein, das ist nicht die Umarmung, die ich meine! Umarmungen, meine Umarmungen, von denen ich spreche, strahlen Wärme aus, zeigen, dass man einem wichtig ist, geben Halt, manchmal sogar Gänsehaut und sind ehrlich. Am schönsten ist es manchmal, wenn man loslassen möchte, die andere Person aber einfach nicht aufhören kann. "I don't need therapy, I need hugs." Please.

Momentan stürze ich mich in ein Spendenprojekt namens Wunschkonzert für den Weihnachtsmarkt. Es macht mich ein bisschen glücklicher und ich bin motiviert dabei... Aber eigentlich habe ich doch gar keine Zeit für sowas. Drei Proben in der Woche, der erneute Beitritt in die alte Band, Pfadfinder, Klausuren, Chor, Konzerte, Jugend Musiziert, Freunde, Familie. Warum hat der Tag nur 24 Stunden? Es klingt nicht viel, es ist nicht viel. Aber mir bereitet das momentan sehr große Panik. Ich habe Angst vor dem Januar. Angst, weil ich weiß, wie sowas alles schief laufen kann.
Und ja, einen Job muss ich mir auch suchen, am besten für ganz früh morgens vor der Uni, haha. Verkackt.

Diese Woche habe ich keine Therapie. Ich habe abgesagt.
Letztes mal habe ich ihr erzählt, dass ich um einen Freund von mir momentan trauer, der vor fast 2 Jahren gestorben ist. Sie meinte nur: "Das braucht Zeit." und ist nicht weiter drauf eingegangen. Ich glaube, ich hätte lieber mehr darüber geredet. Aber sie empfand es für nichtig und normal.


Um nochmal auf den Anfang zurückzukommen und eine Klammer, eine Umarmung herzustellen:

Meine Lieben, FÜHLT EUCH GANZ LIEB UMARMT!  


Samstag, 2. November 2013

Auf den ganz normalen Wahnsinn!

"Ich war Teil der Lösung und mein größtes Problem, ich stand vor mir und konnte mich nicht seh'n."

Es tut vieles so weh. Aber ich bin selber schuld. Ich hätte es besser machen müssen!

Gestern war fast meine ganze Familie zusammen. Meine Schwester mit ihrem Mann und Kind, mein Bruder mit Frau und Kind und Mama und ich. Ich hatte etwas Angst. Das ist alles nicht so einfach mit meinem Bruder. Ich glaube, für ihn ist es schwer, dass meine Eltern sich getrennt haben und es unser Haus nicht mehr gibt...
Heute habe ich sie dann nochmal in der Stadt getroffen. Es war toll. Meine Nichte ist so goldig! Nur auf dem Rückweg wurde ich dann traurig. Ich vermisse sie und meinen Bruder. Und vielleicht bin ich auch enttäuscht, dass mein Bruder und ich nie über unser Leben reden. Aber ich bin ja selber schuld, ich ganz allein.

Jetzt komme ich gerade wieder zu meiner Mutter in die Wg, nur ich finde meine Katze nicht :( Habe so ein schlechtes Gewissen sie alleine gelassen zu haben. Ich versuche sie, hier einzugewöhnen. Hier könnte sie raus, das Haus ist auch riesig... ABER hier lebt auch ein Hund. Ich habe so Angst, dass es nicht klappt und ich glaube auch, dass es nicht klappt. Wenn dem so sei, muss sie in eine andere Familie. Ich könnte nicht mehr. Sie ist die, die mich einfach liebt, die einzige, die mich liebt! Scheiße :(

Und Montag habe ich also Therapie, was soll ich nur sagen? Es ist soviel passiert in der Zeit. Hilfe!

"Mit der Liebe ist es wie mit dem Trinken - Momente der Faszination.
Doch wenn das Delirium endet, bleibt das Schwindelgefühl und der Hohn.
Mit dem Leben ist es wie mit dem Rauchen - irgendwann bringt es dich um.
Doch wir reden uns ein, dass wir's brauchen und fragen uns nicht mal, warum.

Das Leben ist eines der Dinge, für die es sich sicherlich lohnt, zu sterben.
Wir müssen uns nur genau überlegen: Hinterlassen wir Kunst oder Scherben?

Neulich saß ich im Park und ich dachte an die ersten Stunden im Sarg.
Was wird dort wohl passieren? Wird es schön warm sein oder werde ich frieren?
Kann ich noch sprechen oder bin ich zu tot?
Oder habe ich vom Pfarrer Redeverbot, weil man in der Kirche nicht spricht?
Und habe ich ein bleiches Gesicht? Ich weiß es nicht! Ich weiß es nicht!

Kann ich die Lieder noch hören, die die Kapelle spielt, die die Ohren betören?
Und kann ich die Worte noch hören, die meine Tochter spricht, die die Leute verstören?
Und kann ich die Blumen noch riechen, die Rosen dort oben genießen?
Oder werden die Wurzeln mich stören? Bitte lass mich die Kapelle noch hören.
Bitte lass sie mich hören. Bitte lass mich die Kapelle noch hören. Bitte lass sie mich hören!" (Tiemo Hauer)

Sonntag, 27. Oktober 2013

Unerwartet

Hallihallo,

tut mir leid, ich kam nicht zum Bloggen. Ich habe viel für die Uni zu tun und Wlan habe ich bisher auch noch nicht in meiner Wohnung. Ich weiß ja auch gar nicht, ob überhaupt jemand diesen Blog liest...


Die letzten Tage waren merkwürdig und ich kann sie mir nicht erklären.
Hab abends oft Rotz und Wasser geheult. Wegen meiner besten Freundin, die nun nicht mehr hier wohnt, meinem Bruder und sein Kind, die ich viel zu selten sehe, aber auch einen Freund von mir vermisse ich momentan sehr sehr sehr, der vor 1 3/4 Jahren gestorben ist.
Ich verstehe einfach nicht, warum ich auf einmal so viel trauer. Ich darf das gar nicht, ich kannte ihn doch nur ein halbes Jahr. Aber wie die Mutter auf uns zugerannt ist und geschrien hat, dass er tot ist... ich muss momentan einfach oft daran denken.
Möchte oft gerne meiner Therapeutin schreiben, aber sie ist im Urlaub, da möchte ich nicht stören.

Mit dem Essen läuft es momentan auch sehr schlecht. Bin zwar nun wieder 2-3 mal die Woche joggen, aber fühle mich momentan fetter als nie zuvor!

Wenn ich Wlan habe, nehme ich mir Zeit für schönere und kreativere Einträge, nur werde nun meiner Mutter in der Küche helfen. :*

Freitag, 18. Oktober 2013

wenn man einmal angefangen hat...

Ich fresse und fresse und fresse. Der Tag war gestern so anstrengend für mich, obwohl es eigentlich von den Terminen ging, da musste ich einfach essen, sobald ich in meiner Wohnung war... Und heute ging das alles weiter. Kann nicht mehr aufhören. Oh man, fuck.

Morgen kaufe ich mein Keyboard hoffentlich, vielleicht wird es dann ja besser.
Bin heute nacht bei meiner Katze zu Besuch, auf eine zwar anstrengende, dafür aber schöne Nacht. Würde sie am liebsten einfach mitnehmen...

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Es wird, es wird

Der Uni-Alltag hat begonnen und langsam beginnt alles wieder. Die Leute sind ganz nett, die Professoren bisher auch :) Ich bin froh, dass ich nun wieder einen Alltag habe und auch was lernen muss, vielleicht wird dadurch das Leben wieder einfacher und besser. Meine Therapeutin macht sich allerdings, glaub ich, etwas Sorgen, dass ich zu viel Hoffnung darein stecke. Man wird sehen...

Irgendwie war die Verabschiedung bei der Therapie am Dienstag komisch. Ich hatte das Gefühl, dass sie mich nicht gerne gehen gelassen hat, da ich sie durch die Ferien erst in drei Wochen wiedersehe. Sie hat solange meine Hand geschüttelt, aber vielleicht bilde ich mir das ja auch nur ein.

Ansonsten komme ich momentan zu fast nichts, habe so viel zu tun, packe meine Tage echt voll. Keine Zeit für Sport, keine Zeit endlich meinen Plan in die Tat umzusetzen. Es tut mir leid :(

Freitag, 11. Oktober 2013

Wenig hoffen ist immer gut!

Es regnet und regnet und es ist perfekt so, dann fällt es nicht auf, dass ich geweint habe.
Ich kann mit Enttäuschungen einfach momentan nicht mehr umgehen. Mein Vater schläft heute bei seiner Freundin, obwohl er wusste, dass ich von heute abend bis morgen bei ihm bin. Vielleicht denkt er, dass ich nur für die Katze komme, aber das tue ich nicht. Ich wollte ihn auch gerne mal wiedersehen. Weine nun, fühle mich einsam und bin enttäuscht. Aber sauer darf ich nicht sein, ich bin ja selber schuld!


Die O-Woche ist vorbei, ich habe gut ein Kilo zugenommen, aber ist mir auch egal (TUT MIR LEID). Mein Stundenplan steht und ist auch total in Ordnung! Werde ihn vielleicht nochmal hier posten.

:*

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Ich möchte wieder Kind sein...

Hey :),

sitze gerade in der Universitätsbibliothek mit meinem Laptop und habe dadurch Internet! :)
Meinen Stundenplan für Italienisch habe ich gerade zusammengestellt, der ist bisher noch echt übersichtlich. Gleich kommt Deutsch dazu, ich bin mal gespannt, ob man das überleben kann!

Bin ehrlich gesagt etwas gestresst. Viele neue Leute, Termine, Feiern und morgen singe ich noch auf der Beerdigung der Oma von einer Freundin. Hoffentlich wird das nicht zu hart.
Und meine Krankenkasse stresst auch. Sie möchte die Beratung bei der Hausärztin nicht bezahlen, da die Diagnose/Krankheit nicht lebensbedrohlich ist, darf ich mal lachen? 30 Euro mehr oder weniger ist gerade am Studienanfang doch nicht gerade unwichtig...
Meine Eltern können mir da nicht helfen, die würden bei der Diagnose aus allen Wolken fallen... Gut dass ich über 18 bin :)

In den letzten Tagen habe ich ziemlich viel scheiße gegessen durch das ganze Feiern und ja, ich weiß auch, dass Alkohol viele Kalorien hat. Ich werde mich bessern, nicht böse sein!

ALLES LIEBE <3

Sonntag, 6. Oktober 2013

Zu träge um aufzugeben

So, am Anfang möchte ich euch ein bisschen was von mir erzählen.
In Wirklichkeit heiße ich nicht Miriam, aber ich möchte unerkannt bleiben und hatte zu große Angst, dass mein richtiger Name mir da einen Strich durch die Rechnung machen könnte.
Ich bin frische 19 Jahre alt, wohne im schönen NRW und morgen beginnt meine Orientierungswoche für die Uni. Ich werde erstmal Germanistik und Italienisch auf Lehramt fürs Gymnasium studieren. Ich bin echt gespannt. Dieses Jahr habe ich Abitur gemacht, musste dann ausziehen, da unser Haus verkauft wurde, und wohne nun in meiner eigenen Wohnung alleine. Ob ich damit klar komme? Natürlich!  Ich weiß es nicht. Bin also in meiner Heimatstadt geblieben und bin froh, dass die Uni mich dann auch wirklich genommen hat!

Ich muss also selbstständig sein, mein Leben auf die Reihe bekommen, alleine auf die Reihe bekommen. Und auch wenn ich jetzt studiere, bin ich noch in Therapie. Peinlich, aber wahr.

Die Musik spielt eine große Rolle in meinem Leben. Ich singe viel und gerne (Pop, Musical, Singer-Songwriter, aber auch Klassisch), schreibe Lieder auf Deutsch, spiele Gitarre und auch ein bisschen Klavier. Ich liebe es auf der Bühne zu stehen, obwohl dies auch wirklich seine Schattenseiten hat. Man muss funktionieren.
"There are no people like showpeople, they smile when they are low..."

Außerdem liebe ich meine Katze, die nun aber leider nicht mehr bei mir wohnt, und bin bei den Pfadfindern (NEIN, ich suche kein Moos, das ist einfach etwas, das man nicht beschreiben kann: Eine Gemeinschaft, die Erfahrungen macht, die man nur mit denen machen kann, und auch gerne und oft viel Bier trinkt).

Klingt doch eigentlich, als stände ich mit beiden Beinen im Leben, oder?
Müsste auch eigentlich so sein, denn schließlich wird erwartet, dass man glücklich ist. Und ich weiß auch gar nicht, was mir fehlt, aber wirklich klarkommen tu ich nicht...
Warum ich in Therapie bin? Es gibt viele Baustellen und manchmal hat mein Therapeutin auch das Gefühl, dass wir nicht weiterkommen. Ich hoffe, sie nimmt mir das nicht übel. Destruktives Verhalten, Depressive Verstimmungen, Atypische Essstörung... Überforderung, Einsamkeit, Angst...

Diesen Blog hab ich wieder erstellt, weil ich dachte, dass es mir vielleicht helfen würde, wieder mehr Disziplin aufzubauen, um abzunehmen. Man wird sehen, ob es funktioniert. Ich wünsche es mir sehr!
Irgendwie habe ich manchmal das Gefühl, dass ich das Glücklichsein nur durch eine gute Figur erreichen kann, da ich aber einfach nicht mal etwas abnehmen kann und immer noch eine fette Sau bin, kann ich nicht glücklich sein. Meine Therapeutin hat mich mal gefragt, ob ich überhaupt mit manchen Sachen aufhören möchte. Ich musste überlegen, denn es gibt so viel und ist einfach schon Alltag geworden, aber im Endeffekt wurde mir dann bewusst, dass ich, wenn ich mal wieder irgendwelchen alten Lehrern oder Ärzten oder auch wirklich Freunden übern Weg laufe, denen ehrlich sagen können möchte, dass es gut läuft und ich glücklich bin.

Also auf auf und abnehmen!

Stay strong! :*

Den Panzer abwerfen, damit man tanzen kann...

Liebe große Welt, die dann manchmal doch viel zu klein ist,

nach langer Zeit habe ich mir überlegt, wieder mit dem Bloggen anzufangen, auch wenn ich durch fehlendes Wlan in meiner Wohnung noch nicht zum regelmäßigen Schreiben kommen werde.
Ich muss auch erst wieder reinkommen, wie das z.B. alles mit dem Design etc. funktioniert. Gebt mir etwas Zeit, bitte :*

Alles Liebe!